Die städtebauliche Ausrichtung der Bebauung erfolgt entlang der dominanten Autobahntrasse und nimmt auch Bezug auf die Anhöhe mit der Pfarrkirche Liefering. Die zwei Trakte, gegliedert in die Arbeits- und Verwaltungsfunktionen sowie in den Hallenkomplex, sind in einem Abstand von 23m (Wenderadius) als klare Hallenkörper angeordnet. Die Bürospange verbindet die beiden Bauten über den Vorplatz (Arbeitsbereich) und bietet freie Aussicht in das Umland und zum Gaisberg. Die Anlage richtet sich an den Linien des Verkehrs aus, soll dessen Dynamik wiederspiegeln und nimmt Bezug auf die umgebende Vorstadtlandschaft mit der Lieferinger Kirche. Die Wahrnehmung der Anlage vom Straßenbereich aus soll durch Glasfelder in der Schallschutzwand erfolgen. Diese sind auch in dem als Alternative vorgeschlagenen bepflanzten Erdwall vorgeschlagen. Zum Umland weisen die Baukörper durch die Anordnung guten Schallschutz auf Die Funktionen werden in die Einstellhalle im Süden, sowie in Werkstätten und Magazinhalle, sowie den Verwaltungstrakt gegliedert. Der Bürotrakt wird in die Verbindungsspange gelegt. Der Verwaltungsbereich beinhaltet mit zentraler Übersicht den Vorbau für den Autobahnmeister und den Streckenleiter. Vom Eingang betritt man mit einer Übergabe im Foyer den Verwaltungstrakt. Die Aufenthalts- und Besprechungsräume sind mit guter Übersicht in die Innenstrasse, die Bereitschafträume, Teeküche, Ruheräume etc. sind zur ruhigen Umgebung ausgerichtet (Ruhezone – Aussicht Lieferinger Tiefebene). Die vertikale Erschließung erfolgt zusammen mit dem Stockwerksverteilerschacht gleich beim Eingang. Neben dieser befindet sich im ersten Obergeschoß mit den Diensträumen ein Atrium (Schallschutz). Die verbindende Bürospange ist Ost- West orientiert und versteht sich als frei gruppierbare Grundrisssituation mit Aussicht auf die weiten Flächen von Liefering bis hin zum Gaisberg. Die Büro- und Diensträume sind generell am Grundstücksbereich mit dem niedrigsten Schallpegel angeordnet.

Projekttitel
ABM Autobahnmeisterei Salzburg
Planung
Architekt DI Christian Andexer
Wettbewerb
2011
Visualisierung
ht-vis architekturvisualisierung, Graz
Modellbau
Rudy Manzl, Graz

(c) Egger2